Familienverband

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Gruppenbild vom 113. Famlientag am 11.9.2010 in Hundisburg

 

Die „Familie von Alvensleben e. V.“ ist ein eingetragener Verein, der am 30. Juni 1958 durch Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Göttingen unter Nr. 521 seine Rechtfähigkeit erlangt hat. Rechtsvorgänger war ein Familienverband, dessen Statuten am 27. April 1870 vom Familientag erstmalig beschlossen, am 6. Juli 1870 landesherrlich bestätigt und am 30. Juli 1914 neu gefasst wurden.

 

Der erste Familientag fand bereits am 15. Mai 1479 auf Burg Kalbe/Milde statt. Seit dieser Zeit regelten nach Bedarf abgehaltene Familientage die Angelegenheiten der Familie und ihrer Linien. Seit 1860 haben (bis 2016) 116 Familientage regelmäßig – nur unterbrochen durch die Kriegszeiten – in den letzten Jahren in einem zweijährigen Turnus stattgefunden.

 

Der Familienverband umfasst etwa 260 Mitglieder, die bedingt durch die Vertreibung 1945, aber auch als Folge der Globalisierung inzwischen in allen Erdteilen der Welt leben. Die modernen Kommunikationsmittel erleichtern die Pflege des Zusammenhalts. Zur Zeit wird zweimal jährlich eine Familienzeitung (Umfang 12 Seiten) herausgegeben.

 

Die Geschäftsführung des Familienverbandes liegt bei Prof. Dr. Reimar v. Alvensleben, Falkenberg 11a, D-15518 Briesen (bei Fürstenwalde), email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die „von Alvensleben‘sche Familienstiftung“

Die Gründung einer Familienstiftung geht auf einen Beschluss des Familientages von 1879 zurück. Die erste Satzung wurde 1883 beschlossen und genehmigt. Das Stiftungsvermögen bestand aus Grund- und Kapitalvermögen, das durch die Auflösung der Lehnsverbände verfügbar wurde, sowie aus weiteren Stiftungen einzelner Familienmitglieder. Zweck der Stiftung war die Unterstützung bedürftiger Familienangehöriger.

Im Jahr 2000 wurde der Stiftungszweck um „die Förderung des Landschafts- und Denkmalschutzes, sowie die Pflege und Bewahrung kultureller Güter und Baudenkmäler, die in Beziehung zur Familie von Alvensleben stehen“  erweitert.  In den letzten Jahren wurden die Mittel  der Stiftung u.a. für folgende Projekte und Baudenkmäler verwendet:

  • Anobienbekämpfung in der Schlosskirche Erxleben
  • Renovierung der Kirche in Eimersleben
  • Wiederherstellung eines Grabdenkmals im Kloster Heiligengrabe
  • Renovierung eines Kirchenfensters in Bebertal-Alvensleben
  • Beschaffung von Archivalien zur Familiengeschichte
  • Übersetzung polnischer Texte mit familiengeschichtlichen Bezügen
  • Aufstellung der Alvenslebenschen Bibliothek in Hundisburg
  • Druck der Schrift „Die Burg Rogätz und die Alvensleben (1369-1850)“
  • Restaurierung des Epitaphs von Joachim I. v. Alvensleben, Schlosskirche Erxleben
  • Renovierung der Kirchen in Zichtau, Falkenberg, Sülldorf und Schochwitz
  • Transkription einer  wieder entdeckten Handschrift von 1555
  • Restaurierung eines Epitaphs in der Kirche Neugattersleben
  • Finanzierung eines restauratorischen Gutachtens über die Epitaphe in der Schlosskirche Erxleben
  • Beiträge für den Erhalt der Kirchen in Berge (bei Gardelegen) und Kalbe/Milde