Name und Wappen der Familie von Alvensleben

 

1. Im Jahr 528 zog der König Theoderich von Austrasien in den Kampf gegen die Thüringer. Seinem Zuge schloß sich ein tapferer Sachse, namens Alvo an. Da er dem Theoderich treu diente, erhob ihn dieser in den Grafenstand. Er soll der Stammvater des weitverzweigten Geschlechts derer von Alvensleben an. Einer seiner Nachfolger, Alvo oder Busso erhielt am Osterabend 781 die heilige Taufe. Karl der Große ernannte ihn zum Grafen von Alvensleben. 

 

2. Es war im Jahr 800, als Kaiser Karl der Große die ewige Stadt Rom belagerte, um den von den Römern vertriebenen Papst Leo III wieder auf den päpstlichen Stuhl zu setzen. Sieben Tage leisteten die Römer den hartnäckigsten Widerstand. Doch der urwüchsigen Kraft der Germanen unter ihrem Führer Gerold von Schwaben mussten sie endlich weichen. Besonders zeichnete sich unter seinen Mannen ein tapferer Degen aus dem Braunschweigischen aus. Es war Herr Alvo. Er führte des Kaisers Banner sowohl beim Sturme als auch bei der darauffolgenden Kaiserkrönung. Für seine unbefleckte Treue und Tapferkeit ward dieser Sachse mit jenem Wappen beschenkt, welches die Alvensleben noch heute führen. Ihr goldener Schild trägt auf dem Querbalken drei Rosen. Dieser Sachse Alvo ist der Stammvater aller Alvensleben. 

(Lehrmann, in Altmärkischer Sagenschatz., Leipzig 1908, S. 17 – nach Dietrichs und Parisius) 

 

3. Eine andere Überlieferung erzählt die Geschichte wie folgt: 

 

Wie Alvo und Bardo Christen wurden